Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle

des lebendigen Wassers umsonst. Offenbarung 21,6

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein neues Jahr bedeutet weiter so und neu. Manches nehme ich mit, manches werde ich anders machen, manches wird mich bestärken, anderes verunsichern oder verändern. Mit einem geistlichen Wort

bekommt das neue Jahr ein anderes Gesicht. Gott wirkt hinein in mein Leben, wirkt in anderen und in mir. „Gott spricht“ meint, Gott wirkt. Seine Lebendigkeit ist maßgeblicher Einfluss in und für mein Leben.

Von Zusagen leben wir, auf sie vertrauen wir. Werden sie eingehalten, nehme ich es vielfach als selbstverständlich. Manche Zusagen kann ich nicht einhalten. Es geht nicht. Andere können Zusagen mir gegenüber nicht einhalten. Das ist enttäuschend. „Ich will geben“ ist eine Zusage Gottes. Sie ist verbürgt in Jesus Christus.

Eine Zusage des Schenkens, „umsonst“.

„Von der Quelle“ will Gott geben. Große Frische, unverfälscht.

Die Werbung greift diese Themen auf: „aus dem Herzen der Natur“ – „mit Felsquellwasser gebraut“. Diese Worte greifen auf die Sehnsucht nach der Verbundenheit mit „dem in allen Dingen“. Hier spüre ich: ich bin richtig, ich bin geborgen, ich schöpfe Kraft.

Gabe „ . . . des lebendigen Wassers“. Es handelt sich also um Geistliches, was Gott schenkt. Gott sind die Umstände meines Lebens wichtig. Und in alle glücklichen oder ängstenden Umstände hinein gibt Gott seine Zusage: „Ich bin bei dir. Ich sehe dich. Ich kenne dich. Bei mir kannst du dich bergen. Ich gebe dir Kraft.“

„dem Durstigen“ will Gott geben. Manche hat keinen Durst oder spürt ihn nicht. Manchmal merke ich gar nicht, dass ich eigentlich was trinken sollte und müsste. Mancher spürt nicht den Zustand seines Lebens, was Not tut. Halte inne. Spüre hin. Was versteckt sich in dir?

Was kann bei dir so weitergehen, was darf sich verändern und neu werden?

Ich wünsche dir und mir den Segen Gottes in 2018.

Herzlich, Euer Pastor Matthias Eßwein